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PARADIES DER JUNGGESELLEN

Hugo ist Standesbeamter – und wurde gerade frisch geschieden, und das zum zweiten Mal: er hat leichtfertig und unter Eiercognac-Einfluss seine zweite Frau mit seiner ersten betrogen. Ein Geschiedener, der junge Paare trauen soll: das geht nicht, und so verbietet ihm der Stadtrat, je wieder zu heiraten. Auf einem Kameradentreffen der alten Besatzung eines Torpedobootes trifft Hugo seine Freunde Hannemann, Lehrer, und Spreckelsen, Apotheker, wieder. Die drei beschließen nach reichem Alkoholgenuss, eine Wohngemeinschaft zu gründen, in der Frauen keinen Zutritt haben. Nie wieder wollen sie etwas mit Frauen zu schaffen haben! Doch dieser Beschluss hält nicht allzu lange an…

Das Lied „Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern!“ wurde ein Gassenhauer. Im Verlauf des Zweiten Weltkriegs interpretierten Heinz Rühmann, Josef Sieber und Hans Brausewetter im Auftrag von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels das Lied im Radio beim Wunschkonzert für die Wehrmacht mit geändertem Text als Schmähung gegen Winston Churchill („Das muss den Ersten Seelord doch erschüttern“) erneut.

„Handwerklich solide, auf Heinz Rühmann zugeschnittene Komödie, mit dem populären Schlager ‚Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern‘...“ (filmdienst)

Diese Komödie entstand nach dem gleichnamigen Roman von Johannes Boldt. Fast 20 Jahre später wurde der Stoff unter dem Titel SCHLAG AUF SCHLAG wiederverfilmt. Wir zeigen beide Filme im Double Feature!

Bild: Quelle Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Wieder verfilmt!
PARADIES DER JUNGGESELLEN
Regie: Kurt Hoffmann, DE 1939, 92 min, 35mm, FSK: ab 12, mit Heinz Rühmann, Josef Sieber, Hans Brausewetter


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